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Wer den Schaden hat...

Soeben stellt uns ein Mandant eine urheberrechtliche Abmahnung zur Verfügung, die er wegen der angeblich unzulässigen Verwendung eines Produktfotos erhalten hat. Der Kollege, der die Interessen des Rechteinhabers vertritt schreibt in diesem Zusammenhang:

»Meine anwaltliche Tätigkeit stellt für meine Mandantschaft ebenfalls einen Schaden dar, welchen Sie ersetzen müssen gem. § 97a UrhG.«

Bravo! Wir freuen uns immer wieder, wenn Kollegen ihre eigene Tätigkeit selbstkritisch beurteilen.

 
Emotionale Zeugen

justiziaEin schönes Beispiel dafür, wie Zeugen sich bitte auf keinen Fall verhalten sollten, wenn sie glaubwürdig erscheinen wollen, haben wir in einer Entscheidung des Landgerichts Köln aus dem Jahr 2009 (Urt. v. 04.11.09, 28 O 876/08) gefunden. In der Sache ging es darum, dass ein Urheber Schadenserssatzansprüche wegen der ungenehmigten Nutzung einer Flashpräsentation geltend machte. Der Beklagte versuchte durch Zeugen zu belegen, dass ihm die erforderlichen Rechte sehr wohl eingeräumt worden waren. Leider ging der Schuss bei der Beweiswürdigung durch das Gericht mächtig nach hinten los:

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Schnellkurs im Urheberrecht

Heute erreicht uns ein Beschluss der zuständigen Rechtspflegerin beim Amtsgericht Düsseldorf: Bei mehreren Abmahnungen wegen File-Sharings durch völlig verschiedene Rechteinhaber soll es nur einmal Beratungshilfe geben. Die weiteren Abmahnungen könne der Mandant ja schließlich alleine beantworten.

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Bitte lutschen Sie diese E-Mail!

Wir haben wieder Mal elektronische Post aus Asien bekommen...

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Forschung ist der Schlüssel Vorspeisen vom Präsidium

Heute fanden wir in unserem SPAM-Ordner die E-Mail eines syrischen Kollegen, der offenbar seine Unterstützung in einem der vielen potenziellen Verfahren anbietet, die unsere Mandanten mutmaßlich vor syrischen Gerichten führen. Ganz sicher sind wir aber auch nach dem dritten Durchlesen des Schreibens nicht.

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Die Achse zur Realität

Warum Verben der Bewegung auch »Hausverben« genannt werden, haben wir noch nicht recht verstanden. Die sollten doch wohl eher »Außerhausverben« heißen. Wie auch immer: Der eine oder andere verstolpert sich offenbar in seinem Sprachschatz, sobald Bewegung in die Verben kommt.

 

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Ich bin (k)ein Fachanwalt!

Die Tage stolpern wir zufällig über die Internetpräsenz eines Kollegen. Unter »Schwerpunkte« findet sich in der Navigationsleiste ein Eintrag »Fachanwalt f. ArbR«. Als wir dem Link folgen, öffnet sich zu unserem großen Erstaunen eine Seite, die mit den Worten »Ich bin kein Fachanwalt« beginnt.

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Die Erde ist keine Scheibe

Endlich hat auch ein deutsches Gericht festgestellt, dass die Erde keine Scheibe ist. Das wurde auch langsam Zeit. Das Amtsgericht Duisburg hat sich im Jahr 2006 mit der Frage befasst und sie apodiktisch entschieden. Die Entscheidung ist insoweit nicht berufungsfähig.

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Don't call it Schnitzel

Das gemeinsame Mittagessen ist seit über zehn Jahren eine feste Institution in der Kanzlei. Manchmal machen wir uns Sorgen darum, ob die Welt untergeht. Heute ging es nur um Werbeslogans.

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Der Sultan von Brunei gibt sich die Ehre

Irgendwie wurde es ja auch mal Zeit. Lange genug hat es ja gedauert. Wenn man sich anschaut, was anderer Leute E-Mails in dem Alter schon zustande gebracht haben. Aber jetzt ist es ja soweit!

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Reputation Defender

Oft wenden sich Mandanten an uns, deren Bilder oder Videos ohne Einverständnis im Internet gelandet sind, oder die von anderen Personen in Foren beleidigt werden. Das Problem liegt meistens darin, dass diese Videos oder Beiträge auf Websites zu sehen sind, deren Anbieter im Ausland sitzen. In solchen Fällen müssen wir unseren Mandanten leider mitteilen, dass sie sich  mit diesem bedauerlichen Umstand abzufinden haben. Wer als Anbieter einer Website seinen Server auf den Cayman-Inseln aufstellt, der tut dies gerade, um sich einer Haftung zu entziehen, und das in der Regel mit Erfolg. Wie schön, dass es jetzt die »Reputation Defender« gibt.

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