Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die bereits 2017 in Kraft getreten ist, wird am 25. Mai 2018 scharf geschaltet. Bis dahin müssen alle Unternehmen fit für die neuen Datenschutz-Vorgaben sein.

Leider ist es deutlich einfacher, eine Steuererklärung selbst abzugeben, als die Vorschriften zu beachten, die der Gesetzgeber den Unternehmen mit der neuen Verordnung aufgegeben hat. Nahezu jedes Unternehmen muss jetzt ein umfangreiches Verzeichnis erstellen, in dem detailliert aufgeführt wird, in welchem Verfahren welche personenbezogenen Daten gespeichert werden, was mit den Daten angestellt wird und wann sie gelöscht werden. Datenschutzerklärung müssen an die DSGVO angepasst werden. Auch kleine Unternehmen müssen möglicherweise plötzlich einen Datenschutzbeauftragten benennen. Und das ist nur ein Ausschnitt aus dem neuen Pflichtenkatalog.

Wer ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nicht erstellt, auf seiner Website eine unzureichende Datenschutzerklärung zum Abruf bereithält oder einen Datenschutzbeauftragten nicht benennt, riskiert Abmahnungen von Mitbewerbern oder hohe Bußgelder durch die Datenschutz-Aufsichtsbehörden. Die haben bereits angekündigt, unmittelbar nach dem Wirksamwerden der DSGVO und des im gleichen Atemzug geänderten Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) betroffene Unternehmen daraufhin zu überprüfen, ob sie ihren Pflichten rechtzeitig nachgekommen sind.

Wir unterstützen Sie tatkräftig bei der Erfüllung ihrer Pflichten. Dabei ist uns bewusst, dass sie nicht ihren gesamten Gewinn des Vorjahres investieren möchten, nur um datenschutzrechtlich auf der Höhe zu sein. Trotzdem sollten wir gemeinsam daran arbeiten, dass Ihnen keine Probleme entstehen.  Nicht nur Bußgelder und Abmahnungen können teuer werden. Es steht auch zu befürchten, dass Ihre Versicherung nicht einspringt, wenn Sie ihre Pflichten nach der DSGVO vernachlässigen. Und das kann dann richtig teuer werden.

Nach Art. 15 DSGVO kann jedermann auch völlig anlasslos anfragen, welche ob und gegebenenfalls welche Daten zu seiner Person im Unternehmen verarbeitet werden und gespeichert sind. Die Auskunft ist dann in der Regel innerhalb eines Monats und auf Kosten des Verantwortlichen zu erteilen. Im Internet kursiert bereits ein »DSGVO-Albtraum-Brief«.

kugel

Sie ahnen es: Natürlich nicht! Also, wenn Sie mit dem Thema DSGVO überhaupt etwas anfangen können. Wenn nicht, befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Trotzdem: Es kann sehr unangenehm werden, wenn sie nach dem 25. Mai 2018 die neuen Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht beachten. Wer ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nicht erstellt, auf seiner Website eine unzureichende Datenschutzerklärung zum Abruf bereithält oder einen Datenschutzbeauftragten nicht benennt, obwohl er es muss, riskiert Abmahnungen von Mitbewerbern oder hohe Bußgelder durch die Datenschutz-Aufsichtsbehörden. Und der Versicherer springt auch nicht ein. Jedenfalls dann nicht, wenn Versicherungen das tun, was wir von ihnen erwarten. Übrigens: Plötzlich betroffen ist jeder Unternehmer, Freiberufler oder Kleinkünstler, falls er denn in seinem Notizbuch speichert, welcher Lieblings-Coiffeur ihm einmal monatlich die Haare schert. Auch das ist nämlich personenbezogen. Klingt komisch, ist aber so.

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