bgh

Aus einem im Rahmen der beruflichen Tätigkeit verfassten und versendeten Schreiben (hier: Schriftsatz eines Rechtsanwalts zu Football Leaks) darf grundsätzlich öffentlich zitiert werden, da es sich nicht um eine rein private Kommunikation handelt, mit deren Wiedergabe in der Öffentlichkeit der Betroffene reinesfalls rechnen musste. Er kann sich auch nicht darauf berufen, zuvor einseitig erklärt zu haben, der Inhalt des Schreibens sei nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Denn auf diese Weise könnte der Betroffene zu seinen Gunsten einen Persönlichkeitsschutz begründen, der über die Gewährleistungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Spannungsverhältnis zwischen Schutz und Freiheit hinausreicht.

Den Volltesxt der Entscheidung des BGH finden Sie hier.